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Samstag, 3. April 2010
M44, Praesepe
Gestern nacht waren wir auf einer Nacht-Geocaching-Tour. In weiser Voraussicht habe ich auch mein kleines Fernglas eingesteckt, und siehe da! Es klarte auch gegen Mitternacht auf, und ich habe einen Blick nach oben gewagt. Wunderschön, ca. 5 Grad westlich von Mars fand ich dann im Krebs M44, auch Praesepe genannt. Das ist ein wunderschöner Sternhaufen, den sich jeder mal durch ein Fernglas anschauen sollte. Er ist recht einfach zu finden, liegt im sehr dunklen Sternbild Krebs, welches zwischen den recht auffälligen Zwillingen und dem Löwen liegt. Genau auf halbem Wege sieht man M44 auch schon mit bloßem Auge als Nebelfleckchen.
Mittwoch, 24. Februar 2010
Canis Minor
Dieser Eintrag hat mal nicht so viel mit Hunden zu tun, außer dass meine kleine Hündin natürlich dabei war und sich die Zeit vertrieben hat, während ich mit meinem Reflektor Löcher in die Luft geguckt hab.
Heute habe ich also zum ersten mal mein neues 13 mm Okular und den neuen variablen Polfilter ausprobiert. Besonders letzterer war sehr praktisch, da ich mich bei der letzten Mondbeobachtung gut geblendet habe: 150mm Öffnung sind für den Mond doch sehr reichlich... Also für ca. eine Stunde auf Mond und Mars gehalten, die beide schon mindestens 40° über dem Horizont standen. Mars ist zur Zeit mit 150x nicht sonderlich spektakulär, und überdies bin ich im (indirekten) Sehen nicht mehr sehr geübt. Trotzdem war das rote Scheibchen ein schöner Anblick. Das Seeing war gut, die Transparenz dank leichter Hochbewölkung wechselhaft.
Der Mond war dankbarer und einfacher. Besonders schön war Copernicus, und der Terminator des ca 3/4 vollen Mondes. Ich muss unbedingt mal mehr Mondgeographie beherrschen! Denn so wirklich weiss ich noch nicht, was ich da sehe. :)
Zum Abschluss habe ich mir noch überlegt, ob man mit dem iPhone nicht auch eine billige Astrofotografie machen kann: Ja es geht! Hier ist das witzige, aber sehr bescheidene Resultat:

Und hier noch mein Lieblingssternbild, der kleine Hund:

Heute habe ich also zum ersten mal mein neues 13 mm Okular und den neuen variablen Polfilter ausprobiert. Besonders letzterer war sehr praktisch, da ich mich bei der letzten Mondbeobachtung gut geblendet habe: 150mm Öffnung sind für den Mond doch sehr reichlich... Also für ca. eine Stunde auf Mond und Mars gehalten, die beide schon mindestens 40° über dem Horizont standen. Mars ist zur Zeit mit 150x nicht sonderlich spektakulär, und überdies bin ich im (indirekten) Sehen nicht mehr sehr geübt. Trotzdem war das rote Scheibchen ein schöner Anblick. Das Seeing war gut, die Transparenz dank leichter Hochbewölkung wechselhaft.
Der Mond war dankbarer und einfacher. Besonders schön war Copernicus, und der Terminator des ca 3/4 vollen Mondes. Ich muss unbedingt mal mehr Mondgeographie beherrschen! Denn so wirklich weiss ich noch nicht, was ich da sehe. :)
Zum Abschluss habe ich mir noch überlegt, ob man mit dem iPhone nicht auch eine billige Astrofotografie machen kann: Ja es geht! Hier ist das witzige, aber sehr bescheidene Resultat:
Und hier noch mein Lieblingssternbild, der kleine Hund:
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