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Sonntag, 23. September 2012

Cheesecake

Zutaten

Dies ist ein Rezept für einen leckeren Käsekuchen.


Für den Mürbeteig-Boden


  • 75g Zucker
  • 150g Butter
  • 225g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz


Für die Füllung


  • 2-3 Eier (Größe M)
  • 600g Quark
  • 150g Joghurt
  • 100g Zucker
  • 100ml Milch
  • 100g Butter
  • 1 Paket Vanillepudding
  • Saft von 1/2 Zitrone


Zubereitung

Für den Boden


Mehl, Salz und Zucker in eine Gefäß geben. Die *kalte* Butter in kleine
Stücke schneiden und dazugeben. Das Ei hinzufügen. Nun alles am besten
manuell durchkneten, bis ein mürber, aber nicht brüchiger, Teig
entsteht. Es wird oft darauf hingewiesen, dass die Zutaten kühl sein
sollen, und auch kühl verarbeitet werden sollen. Daher ist zu viel
kneten nicht förderlich. Aus dem Teig eine Kugel formen, in
Frischhaltefolie wickeln und für 30-60 Minuten in den Kühlschrank
legen.



In dieser Zeit kümmern wir uns z.B. um die Füllung:
Quark, Joghurt, Milch, Zucker und Vanillepudding in eine Schüssel
geben. Den Zitronensaft dazugeben. Butter erwärmen, bis sie schmilzt
und hinzufügen. Die Eier entweder trennen, und das Eiweiß aufschlagen,
oder direkt komplett dazugeben. Alternativ kann man das aufgeschlagene
Eiweiss später unterheben, das macht die Füllung luftiger. Vorsicht
dann beim Handling des Kuchens, dass er nicht zusammenfällt. Alles gut
mit dem Handmixer durchrühren, bis es eine homogene Masse
ergibt. Schlussendlich den optionalen Eischnee unterheben.


Zusammenbauen

Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen, Folie weg, und eine
gefettete Springform damit dünn auslegen. Wenn vorhanden, empfiehlt es
sich, den Teig mit den Nudelholz auszuwalken, das spart Zeit. Darauf
achten, dass der Teig nicht zu brüchig ist. Bei der obigen Menge
reicht der Teig für Boden und einen ca. 4 cm hohen Rand. Man kann den
Rand auch weglassen. Dann sollte der Kuchen aber nach dem Backen voll
auskühlen, damit er nicht wegfliesst... Wenn der Boden fertig ist, die
Füllung hineingiessen.


Backen

Vorsichtig in den Ofen schieben. Ich verwende die mittlere Schiene bei
meinem Gasofen auf Stufe 2-3. Für 60 Minuten backen. Bei E-Herden
würde ich 150-170 Grad Celsius einstellen, gleiche Backzeit. Darauf
achten, dass der Kuchen nicht von oben verbrennt. Beim Herausnehmen
darauf achten, dass der Kuchen vorsichtig behandelt wird, sonst fällt
er ein oder bekommt Risse.

Diskussion

Die Lagerung des Mürbteigs im Kühlschrank (und evtl. das hier fehlende
Backpulver) scheint mir sehr wichtig zu sein. Bei den Versuchen ohne
den Kühlschrank und mit Backpulver ist der Teig oft zu sehr
aufgegangen, und würde Rührteigartig. Auch Verwenden viele Rezepte
mehr Eier in der Füllung. Ich glaube, dass auch das nicht immer
förderlich ist. Allerdings wird die Füllung dann luftiger. Raum für
Experimente bleiben.



Samstag, 1. September 2012

Anschluss eines Nähmaschinenanlassers bzw. Fußpedals für ältere Victoria-Maschinen

Neulich hat sich mit schmauchendem Rauch der Anlasser (Fußpedal) der alten Victoria 738 verabschiedet. Man bekommt für wenig Geld Ersatzteile, aber leider haben die Anlasser, die man bekommt, nicht den benötigten Steckeranschluss. Die folgende Anleitung dient nur der Illustration, und sollte natürlich zu Hause nicht nachgemacht werden. Lieber einen Fachmann fragen, wenn ihr eure alte Nähmaschine reparieren wollt! Und wenn man doch mal an seiner Maschine was anschaut oder bastelt, sollte das IMMER stromlos geschehen! Also vorher den Stecker ziehen!

Der Stecker, den man gleich kappt, sieht so aus.


Stattdessen bekommt man ein nettes, kleines Bastelkit, das einen Fussanlasser beinhaltet, der von innen so aussieht:


Das Ding besteht aus einem großen weissen Keramikblock, in dem so eine Art regelbarer Widerstand untergebracht ist. Das grüne Ding ist vermutlich eine Sicherung oder etwas ähnliches, falls der Widerstand mal kaputt geht. Wenn man genau hinschaut, sieht man neben dem grünen Teil eine weitere Lasche. Hier muss der alte Stecker angebracht werden.


Der alte Kabelsatz hat einen dreipoligen Stecker, der an die Nähmaschine kommt, einen zweipoligen Eurostecker, der in die Steckdose kommt und einen zweipoligen, den man einfach abschneidet. Zum Vorschein kommen zwei Adern (meist blau und braun), die man dann an das Fußpedal anschliessen kann. Dies geht mit Hilfe der mitgelieferten Metallklemmen:


Einfach ein wenig die Kabel abisolieren, dann in die offene Seite legen und die kleinen und großen Flügelchen mit der Zange zudrücken, so dass das Kabel gut festgeklemmt ist:


Es sollten auch Hitzeschutzschläuche mitgeliefert worden sein, die um die Kabel gelegt werden, da der regelbare Widerstand einiges an Abwärme produzieren kann. In etwa sollte das dann so aus:


Dazu wird auch noch ein Stück thermisch stabiler Plastikschlauch geliefert, der auch noch drüber gestülpt wird. Dann kann man mit einem PH2 (zumindest bei den bei mir gelieferten Schrauben) und dem gelieferten weissen Plastikstückchen das Kabel im Fußpedal fixieren. Die Enden mit den Klammern werden auf die goldenen Kontakte geschoben. Da sie ein Löchlein haben und die Kontakte einen Hubbel, sollten sie einrasten und nicht von alleine wieder herunterrutschen. Angeschlossen sieht die Kabelkonfiguration dann so aus:


Das fertige Fußpedal dann noch mit der Abdeckplatte verschliessen, zuschrauben, und voila, eine treue Maschine ist wieder Startbereit:


Samstag, 29. Oktober 2011

Plattenlieferung: Röyksopp - Junior, Bedřich Smetana - Mein Vaterland

Neue Platten sind da. Einmal die Junior von Röyksopp. Das Gegenstück zur Senior, die ich schon eine Weile besitze. Einer meiner Favoriten bisher auf der Doppelscheibe: Tricks Tricks. Die Bassline ist identisch mit der von Tricky 2 auf der Senior. Im Gegensatz zu letzterer gibt Vokals, vornehmlich vom weiblichen Geschlecht dargeboten. Eine gute Pop-Scheibe!

Das zweite Doppelalbum ist Smetanas "Mein Vaterland". Dirigiert von Rafael Kubelik, dargeboten vom Bayrischen Rundfunkorchester. Die Moldau kennt ja jedes Schulkind, aber mein Favorit daneben ist der Teil Sarka, welcher von eine Amazonenkönigin handelt.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Meine Gedanken zu Simon Wiesenthals "The Sunflower"

Das Buch "The Sunflower" von Simon Wiesenthal ist wohl so etwas wie ein Standardwerk in der englischsprachigen Schulliteratur über den Holocaust. Ich bin auf das Buch gestoßen, nachdem ich neulich im Rundfunk etwas über das Simon Wiesenthal Center gehört habe. Also habe ich mal geschaut, wer dieser Herr Wiesenthal war, und was er so gemacht hat. Er hat unter anderem dieses Buch geschrieben. Auf den ersten einhundert Seiten erzählt Simon Wiesenthal von einer Begebenheit, die er als Gefangener im Lemberger Ghetto und KZ erlebt hat. Als Zwangsarbeiter wird er eines Tages von einer Krankenschwester in ein Zimmer eines improvisierten Hospitals für verwundete Soldaten geführt. Dort findet er einen sterbenden deutschen SS-Soldaten, der kaum mehr als 20 Jahre alt ist. Dieser Soldat war persönlich an der Ermordung von 300 jüdischen Mitbürgern beteiligt. Auf dem Totenbett wird er reumütig und beichtet Wiesenthal seine Taten, und am Ende bittet er ihn um Vergebung. Wiesenthal verlässt wortlos das Krankenzimmer, ohne dem Soldaten eine Absolution zukommen zu lassen.

Die Frage, die Wiesenthal nun stellt, und die 53 verschiedene Menschen in dem Buch zu beantworten versuchen ist, ob er moralisch, oder ethisch, richtig gehandelt hat. Der Text von Wiesenthal beschreibt das Gespräch, vielmehr den Monolog des Soldaten sehr ausführlich, und auch die subjektive Interpretation und die Gefühle Wiesenthals selbst. Um meine Gedanken hier nachvollziehen zu können, sollte man also das Buch vermutlich gelesen haben. Ich werde hier auch nur auf ein paar Dinge eingehen, die, wie ich finde, von den veröffentlichten Antworten zu wenig beachtet wurden.

Zuallererst finde ich, dass Simon Wiesenthal in seiner Situation vertretbar gehandelt hat. Er war ein dem Tode geweihter, dehumanisierter Gefangener. Er hat nicht ohne Mitgefühl gehandelt, er hat sich selbst in dieser extremen Situation ausführliche Gedanken gemacht und immer wieder Empathie für den Sterbenden gezeigt. Niemand kann von ihm verlangen, in einer solchen Situation, unter der beständigen Angst und Bedrohung, einen Akt wie die Vergebung von 300 Morden seiner Mitmenschen zu gewähren. Ganz abgesehen davon, dass im Buch schon verschiedene Ansichten vertreten werden, ob Mord überhaupt ein Akt ist, der vergeben werden kann. Im Buch vertreten die Autoren jüdischen Glaubens größtenteils die Ansicht, dass Mord nicht zu vergeben ist, dass nur der Mensch vergeben kann, dem das Unrecht geschehen ist. Dies ist durchaus eine Annahme, auf der man ein moralisches Wertesystem fußen kann, aber ebenso kann ich mir die umgekehrte These als "gute" Handlung vorstellen. Wenn der SS Mann ehrliche Reue gezeigt hat, so kann man ihm vergeben, wenn er auch nicht in der Lage war, für seine Taten zu büßen. Diese Ansicht wird hauptsächlich von den Autoren vertreten, die christlichen oder buddhistischen Glaubens sind.

Man merkt schon, dass die meisten, der zu Wort kommenden, sich in irgendeiner Weise auf religiöse Wertvorstellungen berufen. Nur wenige Atheisten oder Agnostiker kommen zu Wort. Eine der wenigen Ausnahmen ist Jean Améry, der als Sohn einer jüdischen Mutter, Holocaust-Überlebender und als Atheist in dem Buch zu Wort kommt. Auch er vertritt eine Ethik, die ich als durchaus sinnvoll für unser Leben vertreten kann. Insofern sind diese religiös und auch nicht religiös motivierten Moralvorstellungen, was diesen speziellen Akt der Vergebung angeht allesamt ein Modell für ein "rechtschaffenes" Leben, und finden von mir Anerkennung. Weniger Anerkennung finden die Autoren in dem Buch bei mir, die das Argument des Verbrechens gegen Gott oder Gottes Schöpfung heranbringen. Allerdings lässt sich dieses leicht Paraphrasieren und zu einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit umschreiben. Damit kann ich besser leben, wo ich mich doch immer wieder versuche als Atheist zu sehen (trotz des christlichen Hintergrundes, von dem ich abstamme).

Von einigen der Autoren in dem Buch wird beanstandet oder bezweifelt, ob die Reue des Soldaten auf dem Sterbebett ehrlich und wahrhaftig war. Eine Argumentation ist: von wahrhafter Reue kann nur gesprochen werden, wenn der Reumütige, wenn er in die gleiche Situation erneut geführt wird, in der er schon mal das Verbrechen begangen hat, und nun aber von dieser Tat absieht. Also in diesem speziellen Fall hätte der SS-Mann bei einer zweiten Massenverbrennung und Erschießung von Menschen die Befehle verweigert? Dies wird von mehreren Autoren im Buch zurückgewiesen. Es sei nicht klar, ob der Soldat wirklich sein Verhalten geändert hätte. Ich denke, er hätte sich und sein Verhalten geändert. Es wird oft das Konzept des teshuvah angesprochen, was genau die Abwendung vom alten Verhalten im jüdischen Moralkodex beschreibt. Und wenn man die Erzählung des SS-Mannes verfolgt, so fällt auf, dass er, als wieder einen Befehl bekommt zu den Waffen zu greifen, diesen nicht ausführt, nicht ausführen kann. Bei einem Angriff auf russische Stellungen holt ihn seine Mordtat ein, er kann (oder will) nicht weiter kämpfen. Und dies ist auch der Augenblick, wo er seine Verletzungen erleidet, an denen er schlussendlich verendet. Nun stelle ich mir natürlich die Frage, war dies eine Abkehr, nach vielen weiteren Morden und Kampfhandlungen? Dieses Unvermögen, nicht mehr kämpfen und töten zu können halte ich zumindest für einen starken Hinweis, dass der Soldat echte Reue gezeigt hat. Er ist sicher kein guter Mensch in dem Moment geworden, aber er hat einen Teil seiner Schuld eingesehen, und sein Gewissen hat ihn schließlich eingeholt.

Ich stimme den Autoren zu, die die Methodik des SS-Mannes verurteilen, einen "beliebigen Juden" an sein Sterbebett bringen zu lassen, der seine Sünden vergibt. Aus dem Monolog geht auch hervor, dass der Mann längst nicht vollkommen einsichtig geworden ist. Aber ich denke, dass er den ersten Schritt auf diesem Weg gemacht hat. Seine Lebenszeit danach war allerdings so kurz, so dass es pure Spekulation ist, ob er sich auf diesem Weg in der richtigen Richtung weiter fortbewegt hätte.

Ein letzter Gedanke, der mir gekommen ist: Der SS-Soldat hat sich nicht ein einziges mal entschuldigt für seine Verbrechen. Er hat seine Missetat gestanden und ausführlich geschildert, und danach Absolution verlangt. Was ich persönlich an Simon Wiesenthals Stelle erwartet hätte ist, dass der SS-Mann mir gesagt hätte: "Es tut mir Leid, dass ich das Leben für dich und alle unsere jüdischen Mitbürger zur Hölle gemacht habe. Es tut mir Leid, dass ich diese Morde begangen habe. Ich hoffe, dass du dieser Hölle entkommen kannst, und dieser Wahnsinn ein Ende hat." Aber diese Tendenzen, die wahre Empathie mit den Opfern seiner Verbrechen sehe ich bei dem Soldaten nicht. Zumindest sehe ich sie nicht in der Erzählung, sehe nicht, dass er sie offen ausspricht.

Ich kann beide Entscheidungen verstehen: dem Mann in jener extremen Situation zu vergeben, oder ihm diese Vergebung zu verweigern. Im Grunde sollten wir uns immer davon leiten lassen, möglichst nur Handlungen auszuführen, die Gutes bewirken (das meine ich nicht im Sinne des Gutmenschtums, sondern im ursprünglichen Begriff des ethischen Handelns) . Welche der Handlungen in diesem Fall zu einer Vermehrung des Glücks in der Welt führt, wage ich kaum abzuschätzen.

Montag, 3. Januar 2011

Platteninventur: BONG

Heute habe ich mal einen kleinen Winterputz gemacht, und unter anderem mal meine Tonträgersammlung sortiert. Zumindest alles, was aus Vinyl ist. Und insbesondere da mal geschaut, welche Depeche Mode Maxis mir noch fehlen. Es sind erstaunlich wenige:

12BONG16 Everything Counts (Live)
12BONG22 Walking In My Shoes
12BONG23 Condemnation
12BONG24 In Your Room
12BONG27 Home
12BONG29 Only When I Lose Myself
12BONG34 Enjoy The Silence 04

Anstatt 12BONG16 habe ich aber eine US-12" mit Everything Counts im "In Larger Amounts" Remix. Diese Scheibe kommt auch ohne BONG Label, was iirc für U.K. Pressungen vorbehalten ist. Falls also jemand eine der obigen Scheiben auf einem Flohmarkt sieht, oder sonst wie in die Finger bekommt, sagt mir doch bitte Bescheid. :) Gott sei Dank sammele ich nicht auch noch die 7" und die CDs. Und von den L12 gar nicht zu sprechen, obwohl ich davon einige habe.

Freitag, 17. Dezember 2010

Kloß und Spinne - Die DVD!

Ja, es gibt jetzt wohl echt eine Kloß und Spinne DVD! Ist das nicht großartig? Also ich bin ja eh dafür, dass Volker Strübing den Grimme-Preis bekommt. Verdient wäre er!

Sonntag, 12. Dezember 2010

Ohrwürmer des Jahres?

Huch, das Jahr ist ja fast schon wieder rum. Zeit für einen musikalischen Rückblick! Was waren denn eure Ohrwürmer des Jahres? Ich mache mal den Anfang: Ganz weit vorn ist The Alcoholic von Röyksopp. Diese Melodie geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Postet eure Ideen einfach unten, oder an @root42 auf twitter oder identi.ca, oder auf Facebook.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Neues Getränk: Lemonaid

Ich habe eben bei meinem Lieblingsgetränkemarkt ein neues Getränk entdeckt: Lemonaid. Das tolle daran ist, es ist Bio, Fairtrade und schmeckt sehr gut. Es enthält 10% Limettensaft, und ist wenig süß, dafür umso erfrischender. Nur BioZisch Bitter Lemon finde ich noch etwas besser, die ist aber deutlich süßer. Auch dem Hund gefällt Lemonaid:








Donnerstag, 2. Dezember 2010

Nepp beim Versender

Gerade habe ich mal bei Amazon gestöbert. Und siehe da: Eine Aktion "6 DVDs für 20 EUR". Na, da kann man ja mal reinschauen. Größtenteils ältere, teilweise durchschnittliche Filme. Aber auch ein paar Perlen sind dabei. Siehe folgender Screenshot:
Edward mit den Scherenhänden ist ein Frühwerk von Tim Burton, mit Johnny Depp. Das wäre also so eine Perle. Also ab in den Einkaufswagen, und noch 5 andere DVDs ausgesucht. Zur Kasse, alles prima. Halt! Doch nicht! Es gibt keinen Rabatt auf die DVDs. Nach einigem Überlegen, werfe ich Edward heraus und eine andere DVD in den Warenkorb. Siehe da: Rabatt gewährt! Die anderen DVDs auf dem Screenshot da oben sind übrigens Rabbatfähig. Also ich glaube da wollte mich jemand täuschen... Ob so lauterer Wettbewerb aussieht?

Dienstag, 30. November 2010

Winterchaos...

...so langsam verstehe ich das Wort. Ich habe heute 40 Minuten zur Arbeit gebraucht. Weil ich mit dem Bus gefahren bin. Zu Fuß brauche ich 18 Minuten zur Arbeit. Mit dem Bus normalerweise ca. 10 Minuten. Nur wenn es ein wenig geschneit hat, dann sammelt der Bus schonmal einiges an Verspätung auf. Also man merke sich: Bei Schnee einfach auf den ÖPNV verzichten, und zu Fuß gehen. Die Medien berichten von über 100 Unfällen in Aachen und alleine 1780 in NRW. Und dabei haben wir erst ca. 5cm Schnee. Die AN schreibt von "sibirischen Temperaturen" -- es sind -13ºC angekündigt. Kurzer Blick auf Wikipedia: Tiefsttemperatur dort liegt bei -72ºC. Ich glaube wir Deutschen übertreiben ein klein wenig. In Tampere, Finnland, liegen gerade, wie in Aachen, 7 cm Schnee. Allerdings gibt es dort nicht dutzende oder hunderte Unfälle...

Sonntag, 17. Oktober 2010

Wuffblog ist böse

Google Chrome warnte mich gerade doch glatt vor den Gefahren meiner eigenen Webseite:
Also Vorsicht, nicht dass ihr euch noch einen bissigen Hund oder so beim Lesen einfangt.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Plattenlieferung: Tubular Bells

Heute kam mal wieder eine neue Plattenlieferung. Auch diesmal wieder eine Scheibe Pop, eine Scheibe Klassik. Die Pop-Scheibe ist Mike Oldfields Erstlingswerk Tubular Bells. Und zwar in der Fassung von 2009 auf 180g Vinyl. Eine traumhafte Scheibe. Da Mike Oldfield sich schon vor längerem von Virgin getrennt hat, erschien diese Version bei Mercury Records (Teil von Universal). Das besondere ist, dass dem hübschen Plastikscheibchen auch ein MP3-Gutschein beiliegt. Das finde ich absolut lobenswert! Man kauft Vinyl, und bekommt für den portablen Player noch eine MP3-Variante legal und gratis dazu. Weiter so!
Diese Version von Tubular Bells unterscheidet sich auch von den mir sonst bekannten durch eine leichte Variation beim Abmischen und Schnitt. Der Piltdown Man ist definitiv anders, sowie auch Sailor's Hornpipe am Ende des zweiten Teils. Die Tonqualität der Scheibe ist recht gut, wenn sie auch einige Ansprüche an die Anlage stellt. Beide Teile sind mit über 20 Minuten recht lang, die Platte ist fast bis zum Ende extrem dicht bespielt, was der Dynamik natürlich nicht gerade hilft. Insofern ist die Entscheidung von Mercury, 180g Vinyl zu verwenden absolut unumgänglich.

Samstag, 25. September 2010

Plattenlieferung, Part 3: Ludwig van Beethoven

Ok, es ist schon ein paar Wochen her, als diese LP ankam. Es handelt sich um eine Aufnahme der ostdeutschen Eterna (VEB Deutsche Schallplatten). In den 70er Jahren hat Eterna das Gesamtwerk Beethovens auf Vinyl herausgebracht, insgesamt 116 Schallplatten. Bei dieser Platte handelt es sich um eine Zusammenstellung von fünf Werken Beethovens

  1. Fantasie c-moll für Klavier, Chor und Orchester op. 80
  2. Opferlied op. 121 b
  3. Bundeslied op. 122
  4. Chor zum Festspiel Die Weihe des Hauses WoO 98
  5. Meeresstille und Glückliche Fahrt op. 112

Mir fehlt noch die nötige Musikkenntnis, um die Stücke angemessen hier wiedergeben zu können, aber dafür sind die Eterna-Aufnahmen ja mit einem wunderbaren Umschlagtext ausgestattet. Sehr interessant ist hierbei die Geschichte zur Fantasie op. 80: Sie kulminiert in einem Chorlied, dessen originaler Text von Christoph Kuffner stammte. Allerdings hat Beethoven den Text wohl aus Verlegenheit verwendet, und die Melodie gar nicht dafür konzipiert. Er gab, so Goldschmidt von Eterna, bei seinem Leipziger Verleger einen neuen Text in Auftrag. Dies ist allerdings zu seinen Lebzeiten nicht mehr umgesetzt worden. Allerdings hat 1951 Johannes R. Becher einen neuen Text gedichtet, der nun auch auf dieser Aufnahme zu hören ist. Der Text ist dabei nicht ganz so sozialistisch, wie die Beschreibung von Eterna vermuten lässt: "Mit den angemessenen Strophen eines sozialistischen Dichters ist es [...] als unverlierbares nationales Kulturgut in die sozialistische Musikpflege eingegangen."
Der Vers "Wo sich Völker frei entfalten / Und des Friedens Stimme spricht, / Muß sich Herrliches gestalten." hat in der Retrospektive nicht viel Gültigkeit für den Staat, auf dessen Boden diese wunderbare Schallplattenaufnahme entstanden ist. Ach ja, diese Ausgabe ist auch wieder in herrlichem 180g Vinyl gehalten, und technisch einwandfrei.

Freitag, 17. September 2010

Heute im Freizeitpark...

The Pipettes live in concert

This is going to be one of my few posts in English on this blog. Over at root42, I default to English. So last week I had been at a concert by The Pipettes in Cologne. I must say, this was the strangest concert I have been to. And I have seen quite some artists. Well, to be fair, it was not so much the band's fault, as much more... well, I do not really know whose fault it was. Long story short: We were twelve people in the audience. Yes, twelve. That is the number right below thirteen, which is a nice prime number, and right above eleven, the other nice prime number. All three numbers are really, really small when it comes to concerts. The venue would have been large enough to host 200-300 people I would guess. So it felt quite empty...
However, the concert itself was not bad per se. I must admit it takes a lot of guts for a medium famous band as The Pipettes to still play the concert in front of such a small audience. So what about the show? The songs were --I would guess-- 50-50 from the old and the new album. I haven't made a setlist, but I did recognize a lot of old stuff, and I haven't yet listened to the new album. The songs were all snappy and short, which is what I expect of this band. The new lineup with the two front-women Ani and Gwenno Saunders did put up a nice choreography, the backing band was technically mostly flawless (for my amateurish ears) and a good support. The two girls tried their best to get us, the "crowd", into a good mood and actually move to their music. And we did. At least sometimes.
After the show, we all met at the merchandise booth, and chatted with Ani and Gwenno, who were very kind. I even got my 7" copy of the new single "Stop The Music" signed by both girls, with a personal note. Well, if that didn't make up for everything that went wrong that evening, I do not know what else could. While I'm already talking about the single: A nicely packed 7" red vinyl. Mastering is ok-ish, but I have the feeling the dynamic range is (again) too much compressed. My poor Ortofon Concorde is struggling with the record. I tried Depeche Mode's red Wrong 7" for comparison, and I have the feeling the dynamic range on that record is much better. But still, the music is good, and I particularly like the B-side: "Who Made You The Doctor", I think it's actually a stronger song than the A-side.

Dienstag, 7. September 2010

Pflaumenkuchen

Die lieben Nachbarn haben mir heute einen Sack Pflaumen zukommen lassen. Aus dem eigenen Schrebergärtchen, total Bio und superlecker™. Das finde ich sehr, sehr nett, da ich Pflaumen gerne mag. Was liegt dann nun also näher, als einen Pflaumenkuchen zu backen! Meiner Meinung nach ist Pflaumenkuchen auf Hefeteig am leckersten. Also habe ich mir Rat bei Maufeline und Ingrid eingeholt, und das Internet nach einem Rezept befragt. Das sind die Zutaten:

  • 500g Mehl
  • 50g Butter
  • 2 Eier
  • 60g Zucker
  • 40g frische Hefe
  • 250ml Milch
  • 1 Prise Salz
Man wärme die Milch auf Zimmertemperatur, oder ein wenig wärmer, brösele die Hefe in die Milch, gebe 4EL Mehl und etwas Zucker dazu. Gut durchrühren, und an einem warmen Platz mit einem sauberen Handtuch abgedeckt 30 Minuten gehen lassen. In der Zeit kann man mit dem Hund Gassi gehen. So habe ich es zumindest gemacht.
Wenn man zurückkommt, hat man eine breiige Hefe-Milch-Masse vor sich, die einen schon an der Haustür begrüßt. Ihr solltet sie nicht sonderlich beachten, sondern direkt zu dem Rest Mehl, dem Zucker, den Eiern und der weichen Butter werfen, mit einer Prise Salz garniert. Dann ordentlich mit dem Handmixer und Knethaken durchwalken, bis es ein schöner, geschmeidiger Teig geworden ist.
Wieder ab an den warmen Ort, Handtuch drauf, und eine Runde im Internet chatten. Ach nein, verdammt! Die Zwetschgen! Ja, die werden jetzt entkernt. Achtet auf fiese Würmer und Schimmel in den Früchtchen... Für eine Schüssel, die ein Backblech füllt brauche ich ca. 1h. Das ist auch eine gute Zeit für den Teig. Wenn er nicht so warm steht, darf er gerne noch länger gehen. Er kann fast nie zu viel gehen.
Jetzt ein Backblech mehlen oder mit Antihaft-Backpapier auslegen, oder beides, dann den Teig drauf, und schön gleichmäßig ausbreiten. Das sieht dann in etwa so aus:



Dann die entkernten Pfläumchen so dicht wie möglich draufpacken:


Dann noch eine Schippe Zucker drüber, falls die Dinger sauer waren, wie meine. Ab in den Ofen. Wenn ihr meinen Gasofen benutzt, stellt ihn auf Stufe 3, für ca. 1h. Danach den Kuchen rausholen und aufessen.


Im Hintergrund sieht man noch einen Topf mit Pflaumenkompott. Das kann man prima machen, wenn man zu viele Pflaumen hatte. Schmeckt gut auf Porridge. Für die besten Rezepte bezüglich Porridge fragt man am besten eine Finnin.

Sonntag, 29. August 2010

Plattenlieferung, Part 2: Client

Das zweite Album aus meiner Lieferung ist deutlich neuer, aber immerhin vom letzten Jahr. Es handelt sich um Command von Client. Es ist eine CD, da Client so weit scheinbar dieses Album nicht auf Vinyl veröffentlicht hat. Client machen Synth- oder Electropop, oder wie man das auch immer nennen mag. Es ist ein recht eingängige, tanzbare wenig experimentelle Scheibe. Mit 10 Songs und 36:50 Minuten Laufzeit auch nicht besonders lang. Allerdings liegt eine zweite CD mit fünf Remixes und vier Videos bei. Das macht die Kürze des Albums wieder wett. Besonders gut gefällt mir dabei der Remix von Jori Hulkkonen zum Song Can You Feel.
Dieser Song ist auch definitiv mit der stärkste auf dem Album. Wobei mir allerdings auch Son of a gun sehr gut gefällt, mit seinem swingenden, brummelnden Bass. Client habe ich bereits einmal live gesehen, vor etwa einem Jahr in Köln, wo sie am 8. Oktober auch wieder sein werden, allerdings in einer anderen Location.

Donnerstag, 26. August 2010

Plattenlieferung, Part 1: Kraftwerk

Wenn der Postbote klingelt... kommt heute mal wieder eine Lieferung von jpc! Es waren mehrere Scheiben drin. Heute möchte ich die erste vorstellen
Es ist eine alte Scheibe, in leicht neuem Gewand: Kraftwerk - Techno Pop. Diese neue Version wurde bei Mute (seit längerem zu EMI gehörig) als Stumm 308 veröffentlicht.


Diese Ausgabe ist wahrlich herrlich. Schwere 180g Pressung, Booklet mit grossen Prints der Computergrafiken, Sleeve mit Wireframe der Androidenköpfe. Interessanterweise sind auf dem Cover nur Ralf Hütter und Florian Schneider gelistet. Auf dem Booklet sind alle Musiker und Tonimgenieure gelistet.
Insgesamt ein wunderbares Album, das nächstes Jahr seinen 25. Geburtstag feiert.