Neue Platten sind da. Einmal die Junior von Röyksopp. Das Gegenstück zur Senior, die ich schon eine Weile besitze. Einer meiner Favoriten bisher auf der Doppelscheibe: Tricks Tricks. Die Bassline ist identisch mit der von Tricky 2 auf der Senior. Im Gegensatz zu letzterer gibt Vokals, vornehmlich vom weiblichen Geschlecht dargeboten. Eine gute Pop-Scheibe!
Das zweite Doppelalbum ist Smetanas "Mein Vaterland". Dirigiert von Rafael Kubelik, dargeboten vom Bayrischen Rundfunkorchester. Die Moldau kennt ja jedes Schulkind, aber mein Favorit daneben ist der Teil Sarka, welcher von eine Amazonenkönigin handelt.
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Samstag, 29. Oktober 2011
Montag, 3. Januar 2011
Platteninventur: BONG
Heute habe ich mal einen kleinen Winterputz gemacht, und unter anderem mal meine Tonträgersammlung sortiert. Zumindest alles, was aus Vinyl ist. Und insbesondere da mal geschaut, welche Depeche Mode Maxis mir noch fehlen. Es sind erstaunlich wenige:
12BONG16 Everything Counts (Live)
12BONG22 Walking In My Shoes
12BONG23 Condemnation
12BONG24 In Your Room
12BONG27 Home
12BONG29 Only When I Lose Myself
12BONG34 Enjoy The Silence 04
Anstatt 12BONG16 habe ich aber eine US-12" mit Everything Counts im "In Larger Amounts" Remix. Diese Scheibe kommt auch ohne BONG Label, was iirc für U.K. Pressungen vorbehalten ist. Falls also jemand eine der obigen Scheiben auf einem Flohmarkt sieht, oder sonst wie in die Finger bekommt, sagt mir doch bitte Bescheid. :) Gott sei Dank sammele ich nicht auch noch die 7" und die CDs. Und von den L12 gar nicht zu sprechen, obwohl ich davon einige habe.
Sonntag, 12. Dezember 2010
Ohrwürmer des Jahres?
Huch, das Jahr ist ja fast schon wieder rum. Zeit für einen musikalischen Rückblick! Was waren denn eure Ohrwürmer des Jahres? Ich mache mal den Anfang: Ganz weit vorn ist The Alcoholic von Röyksopp. Diese Melodie geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Postet eure Ideen einfach unten, oder an @root42 auf twitter oder identi.ca, oder auf Facebook.
Mittwoch, 13. Oktober 2010
Plattenlieferung: Tubular Bells
Heute kam mal wieder eine neue Plattenlieferung. Auch diesmal wieder eine Scheibe Pop, eine Scheibe Klassik. Die Pop-Scheibe ist Mike Oldfields Erstlingswerk Tubular Bells. Und zwar in der Fassung von 2009 auf 180g Vinyl. Eine traumhafte Scheibe. Da Mike Oldfield sich schon vor längerem von Virgin getrennt hat, erschien diese Version bei Mercury Records (Teil von Universal). Das besondere ist, dass dem hübschen Plastikscheibchen auch ein MP3-Gutschein beiliegt. Das finde ich absolut lobenswert! Man kauft Vinyl, und bekommt für den portablen Player noch eine MP3-Variante legal und gratis dazu. Weiter so!
Diese Version von Tubular Bells unterscheidet sich auch von den mir sonst bekannten durch eine leichte Variation beim Abmischen und Schnitt. Der Piltdown Man ist definitiv anders, sowie auch Sailor's Hornpipe am Ende des zweiten Teils. Die Tonqualität der Scheibe ist recht gut, wenn sie auch einige Ansprüche an die Anlage stellt. Beide Teile sind mit über 20 Minuten recht lang, die Platte ist fast bis zum Ende extrem dicht bespielt, was der Dynamik natürlich nicht gerade hilft. Insofern ist die Entscheidung von Mercury, 180g Vinyl zu verwenden absolut unumgänglich.
Diese Version von Tubular Bells unterscheidet sich auch von den mir sonst bekannten durch eine leichte Variation beim Abmischen und Schnitt. Der Piltdown Man ist definitiv anders, sowie auch Sailor's Hornpipe am Ende des zweiten Teils. Die Tonqualität der Scheibe ist recht gut, wenn sie auch einige Ansprüche an die Anlage stellt. Beide Teile sind mit über 20 Minuten recht lang, die Platte ist fast bis zum Ende extrem dicht bespielt, was der Dynamik natürlich nicht gerade hilft. Insofern ist die Entscheidung von Mercury, 180g Vinyl zu verwenden absolut unumgänglich.
Samstag, 25. September 2010
Plattenlieferung, Part 3: Ludwig van Beethoven
Ok, es ist schon ein paar Wochen her, als diese LP ankam. Es handelt sich um eine Aufnahme der ostdeutschen Eterna (VEB Deutsche Schallplatten). In den 70er Jahren hat Eterna das Gesamtwerk Beethovens auf Vinyl herausgebracht, insgesamt 116 Schallplatten. Bei dieser Platte handelt es sich um eine Zusammenstellung von fünf Werken Beethovens
- Fantasie c-moll für Klavier, Chor und Orchester op. 80
- Opferlied op. 121 b
- Bundeslied op. 122
- Chor zum Festspiel Die Weihe des Hauses WoO 98
- Meeresstille und Glückliche Fahrt op. 112
Mir fehlt noch die nötige Musikkenntnis, um die Stücke angemessen hier wiedergeben zu können, aber dafür sind die Eterna-Aufnahmen ja mit einem wunderbaren Umschlagtext ausgestattet. Sehr interessant ist hierbei die Geschichte zur Fantasie op. 80: Sie kulminiert in einem Chorlied, dessen originaler Text von Christoph Kuffner stammte. Allerdings hat Beethoven den Text wohl aus Verlegenheit verwendet, und die Melodie gar nicht dafür konzipiert. Er gab, so Goldschmidt von Eterna, bei seinem Leipziger Verleger einen neuen Text in Auftrag. Dies ist allerdings zu seinen Lebzeiten nicht mehr umgesetzt worden. Allerdings hat 1951 Johannes R. Becher einen neuen Text gedichtet, der nun auch auf dieser Aufnahme zu hören ist. Der Text ist dabei nicht ganz so sozialistisch, wie die Beschreibung von Eterna vermuten lässt: "Mit den angemessenen Strophen eines sozialistischen Dichters ist es [...] als unverlierbares nationales Kulturgut in die sozialistische Musikpflege eingegangen."
Der Vers "Wo sich Völker frei entfalten / Und des Friedens Stimme spricht, / Muß sich Herrliches gestalten." hat in der Retrospektive nicht viel Gültigkeit für den Staat, auf dessen Boden diese wunderbare Schallplattenaufnahme entstanden ist. Ach ja, diese Ausgabe ist auch wieder in herrlichem 180g Vinyl gehalten, und technisch einwandfrei.
Freitag, 17. September 2010
The Pipettes live in concert
This is going to be one of my few posts in English on this blog. Over at root42, I default to English. So last week I had been at a concert by The Pipettes in Cologne. I must say, this was the strangest concert I have been to. And I have seen quite some artists. Well, to be fair, it was not so much the band's fault, as much more... well, I do not really know whose fault it was. Long story short: We were twelve people in the audience. Yes, twelve. That is the number right below thirteen, which is a nice prime number, and right above eleven, the other nice prime number. All three numbers are really, really small when it comes to concerts. The venue would have been large enough to host 200-300 people I would guess. So it felt quite empty...
However, the concert itself was not bad per se. I must admit it takes a lot of guts for a medium famous band as The Pipettes to still play the concert in front of such a small audience. So what about the show? The songs were --I would guess-- 50-50 from the old and the new album. I haven't made a setlist, but I did recognize a lot of old stuff, and I haven't yet listened to the new album. The songs were all snappy and short, which is what I expect of this band. The new lineup with the two front-women Ani and Gwenno Saunders did put up a nice choreography, the backing band was technically mostly flawless (for my amateurish ears) and a good support. The two girls tried their best to get us, the "crowd", into a good mood and actually move to their music. And we did. At least sometimes.
After the show, we all met at the merchandise booth, and chatted with Ani and Gwenno, who were very kind. I even got my 7" copy of the new single "Stop The Music" signed by both girls, with a personal note. Well, if that didn't make up for everything that went wrong that evening, I do not know what else could. While I'm already talking about the single: A nicely packed 7" red vinyl. Mastering is ok-ish, but I have the feeling the dynamic range is (again) too much compressed. My poor Ortofon Concorde is struggling with the record. I tried Depeche Mode's red Wrong 7" for comparison, and I have the feeling the dynamic range on that record is much better. But still, the music is good, and I particularly like the B-side: "Who Made You The Doctor", I think it's actually a stronger song than the A-side.
However, the concert itself was not bad per se. I must admit it takes a lot of guts for a medium famous band as The Pipettes to still play the concert in front of such a small audience. So what about the show? The songs were --I would guess-- 50-50 from the old and the new album. I haven't made a setlist, but I did recognize a lot of old stuff, and I haven't yet listened to the new album. The songs were all snappy and short, which is what I expect of this band. The new lineup with the two front-women Ani and Gwenno Saunders did put up a nice choreography, the backing band was technically mostly flawless (for my amateurish ears) and a good support. The two girls tried their best to get us, the "crowd", into a good mood and actually move to their music. And we did. At least sometimes.
After the show, we all met at the merchandise booth, and chatted with Ani and Gwenno, who were very kind. I even got my 7" copy of the new single "Stop The Music" signed by both girls, with a personal note. Well, if that didn't make up for everything that went wrong that evening, I do not know what else could. While I'm already talking about the single: A nicely packed 7" red vinyl. Mastering is ok-ish, but I have the feeling the dynamic range is (again) too much compressed. My poor Ortofon Concorde is struggling with the record. I tried Depeche Mode's red Wrong 7" for comparison, and I have the feeling the dynamic range on that record is much better. But still, the music is good, and I particularly like the B-side: "Who Made You The Doctor", I think it's actually a stronger song than the A-side.
Sonntag, 29. August 2010
Plattenlieferung, Part 2: Client
Das zweite Album aus meiner Lieferung ist deutlich neuer, aber immerhin vom letzten Jahr. Es handelt sich um Command von Client. Es ist eine CD, da Client so weit scheinbar dieses Album nicht auf Vinyl veröffentlicht hat. Client machen Synth- oder Electropop, oder wie man das auch immer nennen mag. Es ist ein recht eingängige, tanzbare wenig experimentelle Scheibe. Mit 10 Songs und 36:50 Minuten Laufzeit auch nicht besonders lang. Allerdings liegt eine zweite CD mit fünf Remixes und vier Videos bei. Das macht die Kürze des Albums wieder wett. Besonders gut gefällt mir dabei der Remix von Jori Hulkkonen zum Song Can You Feel.
Dieser Song ist auch definitiv mit der stärkste auf dem Album. Wobei mir allerdings auch Son of a gun sehr gut gefällt, mit seinem swingenden, brummelnden Bass. Client habe ich bereits einmal live gesehen, vor etwa einem Jahr in Köln, wo sie am 8. Oktober auch wieder sein werden, allerdings in einer anderen Location.
Dieser Song ist auch definitiv mit der stärkste auf dem Album. Wobei mir allerdings auch Son of a gun sehr gut gefällt, mit seinem swingenden, brummelnden Bass. Client habe ich bereits einmal live gesehen, vor etwa einem Jahr in Köln, wo sie am 8. Oktober auch wieder sein werden, allerdings in einer anderen Location.
Donnerstag, 26. August 2010
Plattenlieferung, Part 1: Kraftwerk
Wenn der Postbote klingelt... kommt heute mal wieder eine Lieferung von jpc! Es waren mehrere Scheiben drin. Heute möchte ich die erste vorstellen
Es ist eine alte Scheibe, in leicht neuem Gewand: Kraftwerk - Techno Pop. Diese neue Version wurde bei Mute (seit längerem zu EMI gehörig) als Stumm 308 veröffentlicht.

Diese Ausgabe ist wahrlich herrlich. Schwere 180g Pressung, Booklet mit grossen Prints der Computergrafiken, Sleeve mit Wireframe der Androidenköpfe. Interessanterweise sind auf dem Cover nur Ralf Hütter und Florian Schneider gelistet. Auf dem Booklet sind alle Musiker und Tonimgenieure gelistet.
Insgesamt ein wunderbares Album, das nächstes Jahr seinen 25. Geburtstag feiert.
Es ist eine alte Scheibe, in leicht neuem Gewand: Kraftwerk - Techno Pop. Diese neue Version wurde bei Mute (seit längerem zu EMI gehörig) als Stumm 308 veröffentlicht.
Diese Ausgabe ist wahrlich herrlich. Schwere 180g Pressung, Booklet mit grossen Prints der Computergrafiken, Sleeve mit Wireframe der Androidenköpfe. Interessanterweise sind auf dem Cover nur Ralf Hütter und Florian Schneider gelistet. Auf dem Booklet sind alle Musiker und Tonimgenieure gelistet.
Insgesamt ein wunderbares Album, das nächstes Jahr seinen 25. Geburtstag feiert.
Sonntag, 25. Juli 2010
Schätzchen vom Flohmarkt
Heute habe ich auf dem Altstadtflohmarkt ein kleines Schätzchen erstanden: Jethro Tulls "Thick as a Brick" in einer UK Pressung von 1972.

Die Platte selber ist optisch tadellos, ohne einen einzigen Kratzer. Das Sleeve ist naturgemäß etwas vergilbt, aber sonst auch gut bis sehr gut erhalten. Die Tonrille selber scheint mir etwas verstaubt, oder sie wurde mal nass abgespielt, da sie etwas knistert. Leider habe ich keine Plattenwäsche, daher bleibt das wohl erstmal so.
Zu dem Album selber: ich besitze es eh schon auf CD. Es ist aber so großartig, dass ich auch das Originalmedium mal besitzen wollte. Thick as a Brick ist ein unglaublich übertriebenes, selbstironisches Konzeptalbum von Jethro Tull, das aus zwei Teilen besteht. Es ist meiner Meinung nach eines der besten Prog-Rock-Alben der 70er Jahre. Die Lyrics sind ein witziges Gedicht von epischem Ausmaß, dessen fiktive Entstehungsgeschichte auf der fiktiven Zeitung erzählt wird, die auf dem Sleeve abgedruckt ist. Musikalisch von vielen Themen- und Tempowechseln geprägt, zieht sich ein Leitmotiv durch das ganze Album. Instrumentiert mit der üblichen Tull Besetzung, in der Ian Anderson mit seiner Querflöte natürlich besonders auffällt.
Die Platte selber ist optisch tadellos, ohne einen einzigen Kratzer. Das Sleeve ist naturgemäß etwas vergilbt, aber sonst auch gut bis sehr gut erhalten. Die Tonrille selber scheint mir etwas verstaubt, oder sie wurde mal nass abgespielt, da sie etwas knistert. Leider habe ich keine Plattenwäsche, daher bleibt das wohl erstmal so.
Zu dem Album selber: ich besitze es eh schon auf CD. Es ist aber so großartig, dass ich auch das Originalmedium mal besitzen wollte. Thick as a Brick ist ein unglaublich übertriebenes, selbstironisches Konzeptalbum von Jethro Tull, das aus zwei Teilen besteht. Es ist meiner Meinung nach eines der besten Prog-Rock-Alben der 70er Jahre. Die Lyrics sind ein witziges Gedicht von epischem Ausmaß, dessen fiktive Entstehungsgeschichte auf der fiktiven Zeitung erzählt wird, die auf dem Sleeve abgedruckt ist. Musikalisch von vielen Themen- und Tempowechseln geprägt, zieht sich ein Leitmotiv durch das ganze Album. Instrumentiert mit der üblichen Tull Besetzung, in der Ian Anderson mit seiner Querflöte natürlich besonders auffällt.
Dienstag, 20. April 2010
Neue Platte im Haus
Eine Aufnahme von 1982 von Josef Bulva, der 1996 bei einem Unfall seine Hand dauerhaft verletzte, was seine Karriere bis 2009 beendete bzw. unterbrach. Bulva spielt zwei Klaviersonaten Beethovens auf dieser Scheibe: Waldstein und Apassionata. Sehr schön, ich empfehle es auf jeden Fall mal sich Bulvas Interpretation anzuhören.

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