Freitag, 17. September 2010

The Pipettes live in concert

This is going to be one of my few posts in English on this blog. Over at root42, I default to English. So last week I had been at a concert by The Pipettes in Cologne. I must say, this was the strangest concert I have been to. And I have seen quite some artists. Well, to be fair, it was not so much the band's fault, as much more... well, I do not really know whose fault it was. Long story short: We were twelve people in the audience. Yes, twelve. That is the number right below thirteen, which is a nice prime number, and right above eleven, the other nice prime number. All three numbers are really, really small when it comes to concerts. The venue would have been large enough to host 200-300 people I would guess. So it felt quite empty...
However, the concert itself was not bad per se. I must admit it takes a lot of guts for a medium famous band as The Pipettes to still play the concert in front of such a small audience. So what about the show? The songs were --I would guess-- 50-50 from the old and the new album. I haven't made a setlist, but I did recognize a lot of old stuff, and I haven't yet listened to the new album. The songs were all snappy and short, which is what I expect of this band. The new lineup with the two front-women Ani and Gwenno Saunders did put up a nice choreography, the backing band was technically mostly flawless (for my amateurish ears) and a good support. The two girls tried their best to get us, the "crowd", into a good mood and actually move to their music. And we did. At least sometimes.
After the show, we all met at the merchandise booth, and chatted with Ani and Gwenno, who were very kind. I even got my 7" copy of the new single "Stop The Music" signed by both girls, with a personal note. Well, if that didn't make up for everything that went wrong that evening, I do not know what else could. While I'm already talking about the single: A nicely packed 7" red vinyl. Mastering is ok-ish, but I have the feeling the dynamic range is (again) too much compressed. My poor Ortofon Concorde is struggling with the record. I tried Depeche Mode's red Wrong 7" for comparison, and I have the feeling the dynamic range on that record is much better. But still, the music is good, and I particularly like the B-side: "Who Made You The Doctor", I think it's actually a stronger song than the A-side.

Dienstag, 7. September 2010

Pflaumenkuchen

Die lieben Nachbarn haben mir heute einen Sack Pflaumen zukommen lassen. Aus dem eigenen Schrebergärtchen, total Bio und superlecker™. Das finde ich sehr, sehr nett, da ich Pflaumen gerne mag. Was liegt dann nun also näher, als einen Pflaumenkuchen zu backen! Meiner Meinung nach ist Pflaumenkuchen auf Hefeteig am leckersten. Also habe ich mir Rat bei Maufeline und Ingrid eingeholt, und das Internet nach einem Rezept befragt. Das sind die Zutaten:

  • 500g Mehl
  • 50g Butter
  • 2 Eier
  • 60g Zucker
  • 40g frische Hefe
  • 250ml Milch
  • 1 Prise Salz
Man wärme die Milch auf Zimmertemperatur, oder ein wenig wärmer, brösele die Hefe in die Milch, gebe 4EL Mehl und etwas Zucker dazu. Gut durchrühren, und an einem warmen Platz mit einem sauberen Handtuch abgedeckt 30 Minuten gehen lassen. In der Zeit kann man mit dem Hund Gassi gehen. So habe ich es zumindest gemacht.
Wenn man zurückkommt, hat man eine breiige Hefe-Milch-Masse vor sich, die einen schon an der Haustür begrüßt. Ihr solltet sie nicht sonderlich beachten, sondern direkt zu dem Rest Mehl, dem Zucker, den Eiern und der weichen Butter werfen, mit einer Prise Salz garniert. Dann ordentlich mit dem Handmixer und Knethaken durchwalken, bis es ein schöner, geschmeidiger Teig geworden ist.
Wieder ab an den warmen Ort, Handtuch drauf, und eine Runde im Internet chatten. Ach nein, verdammt! Die Zwetschgen! Ja, die werden jetzt entkernt. Achtet auf fiese Würmer und Schimmel in den Früchtchen... Für eine Schüssel, die ein Backblech füllt brauche ich ca. 1h. Das ist auch eine gute Zeit für den Teig. Wenn er nicht so warm steht, darf er gerne noch länger gehen. Er kann fast nie zu viel gehen.
Jetzt ein Backblech mehlen oder mit Antihaft-Backpapier auslegen, oder beides, dann den Teig drauf, und schön gleichmäßig ausbreiten. Das sieht dann in etwa so aus:



Dann die entkernten Pfläumchen so dicht wie möglich draufpacken:


Dann noch eine Schippe Zucker drüber, falls die Dinger sauer waren, wie meine. Ab in den Ofen. Wenn ihr meinen Gasofen benutzt, stellt ihn auf Stufe 3, für ca. 1h. Danach den Kuchen rausholen und aufessen.


Im Hintergrund sieht man noch einen Topf mit Pflaumenkompott. Das kann man prima machen, wenn man zu viele Pflaumen hatte. Schmeckt gut auf Porridge. Für die besten Rezepte bezüglich Porridge fragt man am besten eine Finnin.

Sonntag, 29. August 2010

Plattenlieferung, Part 2: Client

Das zweite Album aus meiner Lieferung ist deutlich neuer, aber immerhin vom letzten Jahr. Es handelt sich um Command von Client. Es ist eine CD, da Client so weit scheinbar dieses Album nicht auf Vinyl veröffentlicht hat. Client machen Synth- oder Electropop, oder wie man das auch immer nennen mag. Es ist ein recht eingängige, tanzbare wenig experimentelle Scheibe. Mit 10 Songs und 36:50 Minuten Laufzeit auch nicht besonders lang. Allerdings liegt eine zweite CD mit fünf Remixes und vier Videos bei. Das macht die Kürze des Albums wieder wett. Besonders gut gefällt mir dabei der Remix von Jori Hulkkonen zum Song Can You Feel.
Dieser Song ist auch definitiv mit der stärkste auf dem Album. Wobei mir allerdings auch Son of a gun sehr gut gefällt, mit seinem swingenden, brummelnden Bass. Client habe ich bereits einmal live gesehen, vor etwa einem Jahr in Köln, wo sie am 8. Oktober auch wieder sein werden, allerdings in einer anderen Location.

Donnerstag, 26. August 2010

Plattenlieferung, Part 1: Kraftwerk

Wenn der Postbote klingelt... kommt heute mal wieder eine Lieferung von jpc! Es waren mehrere Scheiben drin. Heute möchte ich die erste vorstellen
Es ist eine alte Scheibe, in leicht neuem Gewand: Kraftwerk - Techno Pop. Diese neue Version wurde bei Mute (seit längerem zu EMI gehörig) als Stumm 308 veröffentlicht.


Diese Ausgabe ist wahrlich herrlich. Schwere 180g Pressung, Booklet mit grossen Prints der Computergrafiken, Sleeve mit Wireframe der Androidenköpfe. Interessanterweise sind auf dem Cover nur Ralf Hütter und Florian Schneider gelistet. Auf dem Booklet sind alle Musiker und Tonimgenieure gelistet.
Insgesamt ein wunderbares Album, das nächstes Jahr seinen 25. Geburtstag feiert.

Dienstag, 24. August 2010

Jährliche Tollwutimpfung?

Zitat der Impfkommission des Bundesverbands der praktizierenden Tierärzte:

In Deutschland gelten seit Änderung der Tollwutverordnung v. 20.12.2005 die in den Packungsbeilagen der Impfstoffe genannten Wiederholungsimpftermine.

Also mal genau nachfragen, wie lange das bei dem verwendeteten Impfstoff genau ist. Die meisten sollten laut Internet für 3 Jahre gut sein.

Update: So, die Impfung für dieses Jahr ist nun erledigt. Dabei habe ich auch den Tierarzt nach dem obigen Thema gefragt. Seine Antwort war, dass die mehrjährigen Impfstoffe höher dosiert seien, und die Impfreaktionen des Tieres entsprechend höher ausfallen können. Andere Impfungen, wie gegen Leptospirose, müssen jährlich angewendet werden. Daher, so seine Argumentation, fällt der Vorteil überaus gering aus. Was ich mich nun noch Frage: ist das "nur" aus medizinischer Sicht klug, oder fällt vor allem der Vorteil des monetären Umsatzes aus? Über die Preise der verschiedenen Impfstoffe finde ich im Netz momentan gar nichts.

Update 2: In de.rec.tiere.hunde inzwischen von anderen Hundebesitzern erfahren, dass das mit der Dosis wohl eine Falschinformation ist, und sich der Impfstoff gar nicht geändert hat. Das macht mich jetzt natürlich stutzig, insbesondere was entweder das Wissen oder die Ehrlichkeit meines Tierarztes angeht. Da werde ich wohl mal noch einen zweiten Tierarzt befragen, welche Information denn nun die richtige ist. Informationen zu Pharmakologischen Themen im Internet sind sehr beschränkt, und meist nur für Fachleute zugänglich, so dass ich mich selber auch nicht sinnvoll informieren kann. Da ist man also darauf angewiesen, dass der Tierarzt immer die Wahrheit sagt. Eine Hundeapotheke, die man fragen könnte gibt es ja nicht...

Sonntag, 22. August 2010

Hund und Gewitter

Also Gewitter und Regen im Zelt sind eigentlich keine Sache, solange der Wetterdienst keine Unwetterwarnung herausgibt. Naja, aber der Hund kannte das bislang nur in den eigenen vier Wänden. Daher war das Gewitter eben etwas sehr gruselig. Jetzt plätschert es immer noch, aber der Donner ist vorbei. Das übliche Thema: wie nimmt man dem Hund die Angst? Viel fällt mir da nicht ein, außer dass sie hier neben mir auf dem Deckchen liegt und ich ihr gut zuspreche und versuche souverän zu wirken.


Update: Was zu helfen scheint: in der Regenpause rausrennen und ein wenig rumtoben (laufen lassen) und kleine Übungen machen, dann mit Leckerli belohnen. Das Rumtoben lässt den Hund Stress abbauen, die Übungen fokussieren den Hund auf den Halter und lenken von der vorher unangenehmen Situation ab. So zumindest meine Hypothese. Der Hund ist jetzt viel ruhiger. :)

Auf der Reise mit Geodiensten

Das iPhone und die verschiedenen Geoinformationsdienste sind eine praktische Sache. Deren Qualität ist jedoch sehr unterschiedlich. Ich verwende unterwegs Google Maps, OpenStreetmap, AroundMe, MeineStadt und vor allem foursquare. Letztere Applikation gewinnt wenn ich herausfinden will welche Qualität eine von mir angestrebte Location hat. Jeder Nutzer kann dort Tips veröffentlichen. AroundMe und MeineStadt bieten das nicht, Google Maps in der iPhone Variante auch nicht.


Was mir an AroundMe gefällt ist die Umkreissuche. Sie zeigt Sehenswürdigkeiten inklusive Wikipediaartikel in der nächsten Umgebung an.
OpenStreetmap kann mit unglaublich detaillierten Karten, inkl. Icons für Restaurants, Banken usw. punkten.
Insofern nutze ich einen Mix aus allen oben genannten Applikationen.